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23.07.2013 20:04

[NRW] Hindenburg kehrt nach Voerde zurück

Mehr Demokratie e.V. - Landesverband NRW
Pressemitteilung 59/13 - Köln, 17.07.2013

Hindenburg kehrt nach Voerde zurück
Mehrheit in Bürgerentscheid gegen Straßenumbenennung


Der ehemalige Reichspräsident Paul von Hindenburg kehrt nach Voerde zurück. In einem heute zu Ende gegangenen Bürgerentscheid votierten 92,6 Prozent der Abstimmenden gegen die Umbenennung der Hindenburgstraße in Willy-Brandt-Straße. Das meldet die Initiative Mehr Demokratie e.V.. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 31,7 Prozent.

Der Kultur- und Sportausschuss der Stadt hatte die Umbenennung der Hindenburgstraße im November vergangenen Jahres beschlossen. Die Ratsmehrheit hält die mit der Namensgebung für die Straße verbundene Wertschätzung Hindenburgs angesichts historischer Forschungen zur Person des ehemaligen Reichspräsidenten für nicht geboten. Paul von Hindenburg habe den I. Weltkrieg als Chef der Obersten Heeresleitung der Wehrmacht radikalisiert und verlängert. Der frühere Reichspräsident habe zum demokratischen Staatswesen ein zumindest ambivalentes Verhältnis gehabt und ein antiparlamentarisches Präsidialsystem installiert. Adolf Hitler sei durch den Willen Hindenburgs und des Milieus, das er verkörpert habe, zum Kanzler ernannt worden.

Die Bürgerinitiative "Bürgerwillen ernst nehmen" hatte gegen den Umbenennungsbeschluss ein Bürgerbegehren gestartet. Die Anlieger und Anwohner der betroffenen Straße hätten von dem Vorhaben der Straßenumbenennung zumeist erst aus der Presse erfahren, kritisiert die Initiative. Für Stadt, Bürger und Betriebe entstünden Kosten und Belastungen für Neubeschilderungen, Neudrucke, Änderungen in Personalausweisen und Fahrzeugpapieren. Es werde noch Jahre dauern, bis Karten und Navigationsgeräte auf dem neuesten Stand seien. Daher erreichten Notarzt- und Rettungsfahrzeuge verspätet ihren Einsatzort. Pakete, Briefe und Anlieferungen erreichten den Empfänger deshalb verspätet oder überhaupt nicht.

Man wolle Erinnerungskultur schaffen, statt ein Stück Geschichte unkommentiert auszulöschen. Selbst, wenn sich die Bewertungsmaßstäbe geändert haben sollten, gehöre die Hindenburgstraße zur Geschichte der Stadt Voerde. Dieser Argumentation haben sich im Bürgerenscheid 8.966 Wähler angeschlossen.

external link Mehr Informationen: Bürgerentscheid über Hindenburgstraße in Voerde


Thorsten Sterk
Pressesprecher

geschrieben von: cassiel (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.07.2013 20:04


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