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Allgemeine Diskussion
Die neuen betenden Hände von T.
geschrieben von: cassiel (IP-Adresse bekannt)
Datum: 14.08.2007 12:34

oder: der Offenbarungseid der populistischen Diktatur

Vorweg: ich bin ja eigentlich ein absoluter Gegner dieses Politiker-Personenkultes, so wie er auch von Kabarettisten und anderen "Kritikern" gepflegt wird. Man muss sie eigentlich als Person ignorieren und sollte wenn nur von "Angela M. aus B." sprechen. Aber das was ich heute gesehen habe, darüber musste ich so lachen, dass ich das nicht undokumentiert lassen kann.

Es geht um folgendes Bild
[external link www.live-pr.com]
aus diesem Artikel
[external link www.live-pr.com]

Jeder der etwas in der malenden Kunst bewandert ist kennt das Bild "Die betenden Hände" von Dürer als Ausdruck von Frömmig- und Leutseeligkeit. Die Ahnlichkeit ist frappierend.

Soweit nichts sonderlich Interessantes. Doch wenn man das politische Gebahren von Herrn T. insbesondere sein Demokratieverständnis verfolgt und näher beleuchtet, dann stellt man fest, dass Herr T. nicht viel von echter (direkter) Demokratie hält, aber vortrefflich so tut als ob.

So auch im aktuell im Fall der per Bürgerentscheid beschlossenen Waldschlößchenbrücke in Dresden:
Zitat:
Die Gerichtsentscheidung eröffne «eine neue Möglichkeit für die Suche nach einem Kompromiss», betonte Thierse. «Man muss nur aufhören, nein zu sagen», fügte er hinzu. Ganz Deutschland lehne das Bauvorhaben ab. Hier gehe es nicht um eine parteipolitische Angelegenheit und vor allem um keine regionale, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einigen Wochen behauptet habe. Der Schaden, den der drohende Verlust des Welterbetitels für Deutschland bringen würde, sei nicht zu ermessen.[/url]
.
und bei dpa
[external link www.lvz-online.de]
Zitat:
Er habe großen Respekt vor dem Bürgerentscheid von 2005, in dem für den Bau der Brücke gestimmt wurde, sagte Thierse. „Der Entscheid sollte aber nicht als Argument für eine Kompromissverweigerung herhalten“, sagte er. Die veröffentlichte Meinung sei bundesweit gegen die Brücke. „Das ist keine parteipolitische Frage.“

Schauen wir uns an welche rabulistische Show Herr T. hier abzieht. Da wird erst einmal betont er habe "großen Respekt" vor dem Bürgerentscheid von 2005. Faktisch will er ihn aber institutionell aushebeln, indem er keinen neuen Bürgerentscheid und damit eine demokratische Lösung fordert, sondern einen (faulen) "Kompromiss" auskungeln und sich über den Bürgerentscheid und die dahinter stehenden Gerichtsentscheidungen aus purem Opportunismus hinwegsetzen will. Wer seinem Demokratie- und Rechtsbruch nicht folgt diffamiert er im nächsten Satz faktisch als Kompromissverweigerer und Nein-Sager. Als pseudo-demokratische, populistische Begründung maßt er sich an aufgrund einer "veröffentlichten Meinung" für "ganz Deutschland" zu sprechen obwohl er dafür überhaupt keine demokratische Legitimation hat. Deutlicher kann der Offenbarungeid der populistischen Diktatur kaum sein.

Und jetzt rufen wir uns nochmal das Bild "Die neuen betenden Hände von T." visuell in Erinnerung. Die wortwörtliche Scheinheiligkeit springt einem geradezu mit dem Hintern ins Gesicht.



Thema geschrieben von Datum/Zeit
    Die neuen betenden Hände von T. cassiel 14.08.07 12:34


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