echte direkte
Demokratie
die ultimativ nachhaltige
politische Forderung
 
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05.11.2006 16:49

Aktiv werden!

"Was tun?" sprach Zeus.

Wer diese Webseite aufmerksam studiert hat oder noch studiert, der wird festgestellt haben, dass die Einführung echter (direkter) Demokratie ein ganz schöner Brocken ist an den man sich da rangewagt hat und der ein oder die andere wird sich fragen: "Ja, was kann man denn da tun?"

Es sieht aus, als ob man gegen die Staatsmafia keinerlei Chance habe und diese Einschätzung auch nicht gerade verkehrt ist, da sich die Staatsmafia machtpolitisch praktisch unangreifbar gemacht hat und ihre Macht nutzt um zu verhindern, dass das Volk eben jenen berühmten Fuß in die Tür der Macht bekommt.

Dennoch sollte man sich davon nicht entmutigen lassen. Echte (direkte) Demokratie ist die politische Schlüsselforderung, ein Türöffner für viele andere politische Anliegen, für die es danach nicht unbedingt einfach wird, die aber zumindest eine faire Chance bekommen.

Ausserdem ist es ja gerade die Absicht der Staatsmafia das Volk zu entmutigen und zum Rückzug ins Private zu drängen oder sich gar von ihr auch korrumpieren zu lassen. Dem gilt es entschieden zu begegnen.

Daher sollte man zuerst bei sich selbst anfangen, bevor man aktiv wird und hinterher enttäuscht ist:
1. Sich nicht entmutigen lassen. Immer die Freude am Leben behalten. Sich nicht auspowern.
2. Nicht mit schnellen Erfolgen rechnen. Lieber positiv überrascht, als schwer enttäuscht.
3. auf nachhaltigen Erfolg setzen statt politischen Strohfeuern

Daraus er geben sich z.B. folgende Möglichkeiten aktiv zu werden:
1. das Gespräch, den Dialog mit den Menschen suchen. Das 1:1-Gespräch ist die Seele der Demokratie. Nichts ist nachhaltiger als jemanden persönlich zu überzeugen.
1.1 Aber auch nicht missionieren.
1.2 Auf Vorlagen warten und dann den Bezug zur Demokratie-Frage herstellen.
1.3 Es ist auch enorm wichtig seinen Gesprächspartner richtig einzuschätzen. Dabei sollte man sich Fragen stellen wie: "Ist mein Gesprächspartner offen für die Idee der Demokratie? oder eher verschlossen und nur darauf bedacht die Demokratie schlecht zu reden und in den Krümeln nach Negativem zu suchen? Wie vorurteilsbehaftet ist mein Gesprächspartner?"
1.4 Nicht versuchen auf Biegen und Brechen jemanden zu überzeugen, der sich nicht überzeugen lassen will! Das ist vergeudete Zeit. Lieber dann den Dialog abbrechen und nach neuen Kontakten suchen.

2. Medienarbeit kann man auch machen ohne viel Erfahrung zu haben.
2.1 Leserbriefe schreiben. Das Thema kommt nicht häufig in der Presse, aber dann sollte man darauf reagieren und der Zeitung ein Feedback geben. Auch wenn der Leserbrief nicht abgedruckt wird, so zeigt er der Redaktion welche Themen die Bürger bewegen. Journalisten sind Multiplikatoren.
2.2 In öffentlichen Internet-Foren zum Thema schreiben. Hier ist die Veröffentlichung praktisch garantiert und viele Menschen können hier über die Demokratie informiert werden.

3. Direkte Aktionen erfordern dann schon direkten Körpereinsatz. Mit dem Sandwich in der Fuzo, Arbeit am Infostand, Unterschriften für ein Volksbegehren sammeln ist hartes Brot, aber es bietet die Gelegenheit mit Gleichgesinnten gemeinsam für die Demokratie aktiv zu werden und in direkten Kontakt mit vielen Menschen zu kommen.

4. Grundsätzlich empfiehlt es sich untereinander in der direktdemokratischen Bewegung zu solidarisieren. Hier können viele Gleichgesinnte getroffen werden und man kann sich austauschen und viel lernen. Eine konkrete Empfehlung kann hier leider nicht mehr gegeben werden.

5. Kreativ werden für die Demokratie. Es war Jospeh Beuys der die Demokratie als "erweiterte Kunst" aufgefasst hatte. Entsprechend kann man sich auch künstlerisch-kreativ mit dem Thema befassen z.B. Musik, Theater, Malerei, Plastik, Demonstrationen, Symbol-Aktionen wie z.B. der "goldene Käfig" oder "Der Bürger wird König". Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Jetzt werden wieder einige einwenden: "Aber das verändert doch nichts? Die Politiker lassen sich davon doch nicht beeindrucken und machen weiter wie bisher".
Das ist nur teilweise richtig. Mit der Basisarbeit, die hier beschrieben wird, ist in keinem Fall ein schneller, aber dafür nachhaltiger Erfolg zu erzielen. Freiwillig wird die Staatsmafia die Macht nicht hergeben. Das Volk muss schon den Aufstand proben. Dafür muss es aber wissen was es überhaupt will. Wer ohne konkrete und nachhaltige Forderungen in einen politischen Kampf geht, der wird mir Brotkrumen abgespeist. Die Vision ist es, dass das Volk irgendwann durchschaut, dass es nur von der Staatsmafia verschaukelt wird und dann mit der Forderung nach echter (direkter) Demokratie auf die Barrikaden geht. Das kann durchaus noch lange Dauern und die Lebenszeit aller die das hier jetzt lesen überschreitet. Nicht zuletzt gilt es auch für den Fall einer globalen Krise, die unerwartet und zufällig hereinbrechen könnte, mit den richtigen politischen Forderungen gewappnet zu sein, damit nicht, wie nach dem zweiten Weltkrieg, wieder die Reaktion die Macht an sich reisst.

In diesem Sinne:
Ich möchte den Mut haben, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Ich möchte die Gelassenheit haben, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Und ich möchte die Weisheit haben, das eine vom anderen zu unterscheiden




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.14 13:39.

geschrieben von: cassiel (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.11.2006 16:49


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